Bodenkunde - Redoxpotential
Redox-Anschlussmodul
Anwendungsbereich
Messung des Redox-Potenzials von Böden im Dauerbetrieb an Datenloggern.
Funktionsweise
Die Dauerbeobachtung von Redoxpotenzialen im Boden stellt hohe Anforderungen an die Elektronik zur Messwerterfassung. Neben hohem Eingangswiderstand und galvanischer Trennung müssen die Elektroden zwischen den Messungen physikalisch vom Datenlogger abgekoppelt werden, weil es sonst zu elektrochemischen Veränderungen der Sondenumgebung und damit zu Fehlmessungen kommen kann. Aus diesem Grund haben wir ein Anschlussmodul entwickelt, das diese Anforderung erfüllt und das die Daten über das SDI-12- Datenübertragungsprotokoll an unseren Datenlogger enviLog Maxi weitergibt.
Das Modul ist so konzipiert, dass es die Messwerte von einem, zwei oder vier Messkreisen gleichzeitig verarbeiten kann.
Arbeitsmodi (programmierbar):
| Messkreise | Redox-Elektroden | Ref.-Elektroden |
|---|---|---|
| 1 | bis zu 7 | 1 |
| 2 | bis zu 2 x 3 | 2 |
| 4 | bis zu 4 x 1 | 4 |
Bei mehr als 7 Messelektroden an einem Standort/in einem Gefäß können mehrere Redox-Module in Reihe geschaltet werden, so dass nur eine einzelne Referenzelektrode notwendig ist (s. Beispiel unteres Foto).
Technische Daten
- Eingangswiderstand: > 1 Teraohm (TΩ)
- Messbereich: +/- 1250 mV
- Stromverbrauch: ca. 120 mA
- Galvanische Trennung der Kreise (Analog und SDI-12) bis 500 V
- Isolationswiderstand typisch > 1 Gigaohm (GΩ)



