Bodenkunde – ASPA Automatisierte Säulenperkolationsanlage
Gesamtsystem ASPA
Anwendungsbereich
Durchführung einer automatisierten Säulenperkolation von mineralischen Feststoffen im Aufwärtsstromverfahren zur Ermittlung der eluierbaren Stoffanteile nach DIN 19528:2009-01.
Aufbau
Offenes Regalsystem mit sechs Hauptkomponenten (Modulen). Die Dateneingabe und Systemüberwachung erfolgt über ein speziell entwickeltes PC-Programm "ASPA 19528".
Funktionsweise
In das PC-Programm werden vor jeder Perkolation alle versuchsspezifischen Daten eingegeben und aus ihnen Durchflusszeiten und -mengen berechnet. Anschließend werden diese an das Steuermodul übergeben, welches im Folgenden autonom die Pumpendrehzahl und die Fraktionierung der Eluate über den hydraulischen Verteiler regelt. PC-Programm, Steuermodul, Peristaltikpumpe und hydraulischer Verteiler bilden somit eine Einheit. Über ein Bediendisplay am Schaltschrank können außerdem Unterprogramme aktiviert und der Systemstatus angezeigt werden. Die ASPA ist standardmäßig für den Betrieb einer Säule ausgerüstet und kann Eluatmengen gemäß DIN 19528 für Wasser/Feststoff-Verhältnisse bis 4,0 +/- 0,8 Liter/kg bei Anwendung von Elutionssäulen des Innendurchmessers ID 100 mm aufnehmen. Die ASPA ist netzwerkfähig, sodass eine Überwachung und Dateneingabe an mehreren PCs möglich ist.
Vorteile:
- Einsparung von Laborarbeitszeiten und Flexibilisierung der Eluat-Entnahmezeitpunkte durch Automatisierung
- Bequemes Arbeiten durch ergonomischen Aufbau, Dateneingabe am PC und Bediendisplay direkt an der Anlage
- Modularer Aufbau und Erweiterungsmöglichkeit auf 4 Säulen pro Steuermodul
- Fernüberwachung der Anlage auch an externen PC-Arbeitsplätzen
- Gegen Umgebungsluft abgeschlossene Sammelflaschen
| Optionen und Zubehör | Best.-Nr. |
| Elutionssäule ID 50 mm | 435.50SC |
| Elutionssäule ID 65 mm | 435.65SC |
| Elutionssäule ID 100 mm | 453.100SC |
| Standardisiertes Fallgewicht D 65 mm | 435.65FG |
| Standardisiertes Fallgewicht D 100 mm | 435.100FG |



