Bodenkunde - ASPA

ASPA - Prozessablauf

ASPA: Schematische Darstellung des Prozessablaufs

1 - Vorlagebehälter
2 - Peristaltikpumpe
3 - Elutionssäule
4 - Hydraulischer Verteiler
5 - Sammelflasche

  Prozessablauf während einer Perkolation

Die Vorlagelösung wird vom Vorlagebehälter (1) mit Hilfe einer Pumpe (2) von unten nach oben in die Elutionssäulen (3) gepumpt. Nach dem Austritt des Eluats am oberen Säulenende wird die Lösung über den hydraulischen Verteiler (4) unter Luftabschluss in verschiedene Fraktionen auf die Sammelflaschen (5) verteilt.

Der automatische Ablauf einer Perkolation wird von einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) übernommen, welche sich im Schaltschrank der ASPA befindet (ASPA-Übersicht). Neben der SPS enthält dieser Schaltschrank alle zentralen Steuereinrichtungen inkl. Schnittstellen für hydraulische Verteiler, Pumpen und Sensoren, weshalb die gesamte Einheit im Folgenden als Steuermodul bezeichnet wird. Das Steuermodul ist mit einem PC verbunden und erhält von dort die für die Perkolation erforderlichen Prozessdaten.

Diese Daten (Probennummer, -menge, -art usw.) werden vom Anwender im eigens entwickelten PC-Programm „ASPA19528“ eingegeben und nach Berechnung der Prozessdaten vom PC an das Steuermodul weitergeleitet. Hierzu kann das Steuermodul entweder direkt oder über ein Netzwerk mit dem PC verbunden sein (Funktionsprinzip). Über einen einzelnen PC können mehrere Elutionssäulen/Pumpen gleichzeitig betrieben und überwacht werden. Darüber hinaus ist es möglich, an weiteren PCs des Netzwerks den aktuellen Status der laufenden Perkolation(en) abzufragen.

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